Ulf Hartmann

Erstellte Forenantworten

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  • als Antwort auf: Äschen im Oktober: wo stehen sie und womit fangt ihr? #269
    Ulf Hartmann
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    Äschen steigen oft kurz und gehen wieder runter, wenn die Fliege nicht sauber driftet. Bei Größe 18 würd ich auf 20 runter und das Vorfach auf 0,12 verlängern. Und die Fliege gut einfetten, Äschen sind faul, die kommen nicht hoch, wenn die Fliege absäuft.

    als Antwort auf: Euronymphing statt Trockenfliege: ist das nicht einfach Angeln mit Gewicht? #263
    Ulf Hartmann
    Teilnehmer

    Es ist Nymphenfischen, da hast du recht, aber der Reiz liegt in der Kontrolle. Du hast keine Fliegenschnur im Wasser, sondern ein langes Vorfach und die Rute hoch, du spürst jeden Kontakt. Trockenfliege bleibt für mich die schönste Form, aber im Frühjahr und bei kaltem Wasser, wenn nichts steigt, fange ich mit der Nymphe zehnmal mehr.

    als Antwort auf: Rucksack für 10 Stunden am Bach: Was kommt bei euch rein? #251
    Ulf Hartmann
    Teilnehmer

    Zwei Ersatzvorfächer, Mückenschutz und ein Handtuch. Das Handtuch ist der Luxus, den du nach drei Stunden im nassen Gelände zu schätzen weißt. Und ein paar Pflaster, Haken gehen gerne mal in den Daumen.

    als Antwort auf: Fliegenbinden: Starterset oder Material einzeln kaufen? #240
    Ulf Hartmann
    Teilnehmer

    Fang mit drei Mustern an und kauf nur dafür Material: Fasanenschwanz-Nymphe, Hasenohr und eine einfache Trockenfliege mit Hahnenhechel. Die fangen alle am Bach. Der Stock im Set ist am Anfang egal. Ein gutes Werkzeug lohnt sich dagegen, Schere und Whip-Finisher sind bei Sets oft schlecht.

    als Antwort auf: Sohn (6) will unbedingt angeln: ab wann Rute in die Hand? #235
    Ulf Hartmann
    Teilnehmer

    Mit 6 klar eine eigene Rute, aber bitte keine Fliegenrute. Der Wurf braucht Timing und das Kind verliert nach zehn Minuten die Lust. Mein Enkel hat mit einer Stipprute von 2,10 m angefangen, kurze Schnur, Pose, Wurm. Haken ohne Widerhaken oder Widerhaken andrücken, sonst wird jeder Fehlwurf zum Notfall. Und eine Schwimmweste, auch am Teich.

    als Antwort auf: Übernachten am Fluss mit Zelt: geht das einfach so? #233
    Ulf Hartmann
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    Ganz wichtig: Nachtangeln ist an manchen Gewässern verboten oder eingeschränkt, das steht in der Gewässerordnung. Mit Kindern würde ich eh abends bis zum Dunkelwerden und morgens früh angeln, das ist sowieso die beste Zeit.

    Ulf Hartmann
    Teilnehmer

    Anschleichen ist alles. Von unten gegen die Strömung kommen, weil Forellen mit dem Kopf gegen die Strömung stehen und dich dann nicht sehen. Geduckt gehen, nicht stampfen, ein Schritt, kurz stehen. Und kein Schatten über dem Wasser, Sonne im Rücken ist ein Fehler. Tarnkleidung ist nett, eine gedeckte Farbe reicht.

    als Antwort auf: Erste Fliegenrute für kleine Bäche: Klasse 3, 4 oder 5? #221
    Ulf Hartmann
    Teilnehmer

    Für Bäche in der Größe nimm die 8 Fuß in Klasse 4, bei wirklich engem Gebüsch vielleicht sogar 7 Fuß 6 in Klasse 3. Mit 9 Fuß hängst du ständig hinten im Busch. Und Klasse 5 ist für Trockenfliege am Bach ziemlich grob, die Schnur klatscht aufs Wasser. Als Allrounder passt die 4er am besten.

    als Antwort auf: Hallo Leute, hier dürft ihr euch vorstellen #214
    Ulf Hartmann
    Teilnehmer

    Moin, Ulf, 58, aus dem Sauerland. Fliegenfischen seit 1991, angefangen mit einer geliehenen Rute von meinem Schwager, die eigentlich viel zu steif war. Fische hauptsächlich an der Lenne und an ein paar Nebenbächen, Forelle und ein paar Äschen. Dieses Jahr will ich endlich meinen Enkel ans Wasser kriegen, der ist 9 und findet Fliegenbinden bisher spannender als Angeln. Spricht ja nichts dagegen.

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