Kleiner Bach, Bachforellen scheu: wie nah ran, wie lange stehen bleiben?

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  • #225
    Nina R.
    Teilnehmer

    Ich fische einen Bachabschnitt, kaum zwei Meter breit, Wasser glasklar, Sommerniedrigwasser. Sobald ich zwei Schritte ans Ufer gehe, stiebt alles auseinander. Im Juli hatte ich an einem Nachmittag keinen einzigen Biss, obwohl ich Forellen springen sah. Tarnklamotten? Ganz anders anschleichen? Oder lieber nach einem Regen gehen?

    #226
    Ulf Hartmann
    Teilnehmer

    Anschleichen ist alles. Von unten gegen die Strömung kommen, weil Forellen mit dem Kopf gegen die Strömung stehen und dich dann nicht sehen. Geduckt gehen, nicht stampfen, ein Schritt, kurz stehen. Und kein Schatten über dem Wasser, Sonne im Rücken ist ein Fehler. Tarnkleidung ist nett, eine gedeckte Farbe reicht.

    #227
    Resi Moosbacher
    Teilnehmer

    Gell, unterschätzt wird auch die Tageszeit. Im Hochsommer bei Niedrigwasser geh ich vor sieben oder spät abends. Tagsüber bei Sonne und klarem Wasser kannst es sein lassen. Und nach einem Gewitter, wenn das Wasser leicht trüb ist, geht oft am meisten.

    #228
    Kalle_Nord
    Teilnehmer

    Oder du lässt die Forellen bei Niedrigwasser einfach in Ruhe. Bei extrem wenig Wasser und hohen Temperaturen ist Fangen und Zurücksetzen auch Stress für die Fische. Ich hör ab 18 Grad Wassertemperatur auf, egal wie gut es laufen könnte.

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