Spinnfischen auf Zander

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Der Zander ist der größte barschartige Fisch Europas und wird meistens auch als Sander, Hechtbarsch oder auch Schill bezeichnet.
Da der Zander ein sehr „feiner“ und vor allem intelligenter Fisch ist, kommt es bei der Fischerei auf Zander mehr denn je auf die sorgfältige Auswahl des Köders an.

Merkmale des Zanders:

Der Zander hat, wie bei Barschartigen üblich, eine unterteilte Rückenflosse.
Wobei die vordere wie beim Flussbarsch eine stachelige Kammform besitzt und der hintere Teil mit sogenannten Gliederstrahlen besetzt ist.
Die Haut des Zanders ist mit kleinen Kammschuppen bedeckt.
Der Rücken ist grünlich gefärbt, was sich auf dem Weg zum Bauch silbern-weiß färbt.
Jagd- und Aufenthaltsorte

Der Zander hält sich vor allem in trübem Gewässer auf, da er hier seiner Beute überlegen ist.
Er bevorzugt Stellen, mit wenig, bis mäßiger Strömung und einem harten Untergrund, wie z.B. Hafengebieten oder Flussmündungen.
Zander haben ein relativ schmales Maul, dadurch jagen sie vor allem kleinere Beutefische.
Somit eignen sich vor allem Erhöhungen unter Wasser, Fahrrinnen, Schilf- oder auch Seerosenfelder sowie Buhnen und Spundwänden, da sich hier viele Jungfische aufhalten.
Fangmethoden

Es gibt kaum eine Fischart, die so scheu bzw. vorsichtig ist wie der Zander.
Selbst bei erfahrenen Spinnfischer, gilt der Zander als sehr schwer zu überlisten.
Umso stärker kommt es hierbei auf das richtige Equipment an. Neben einer speziellen Rute benötigt man auch den richtigen Köder.
Neben natürlichen Ködern, wie zum Beispiel Rotaugen, oder auch kleineren Barschen werden vor allem Shads (Gummifische), Wobbler aber auch Spinner und Blinker eignen sich für das Angeln auf Zander.
Es ist jedoch darauf zu achten, dass die jeweiligen Köder eine Länge von 5-17cm nicht überschreiten.
Jagdzeiten

Besonders fängig sind die Abend-, Nachtstunden sowie im Winter die Mittagszeit.
Die meisten Zander werden von Mai – Juni und September – Dezember gefangen.